Renten: Die INPS beginnt mit den Rückforderungen gegenüber denjenigen, die keine Steuererklärung oder das RED-Formular eingereicht haben
Ab August 2026 werden bei vielen Rentnerinnen und Rentnern Einbehaltungen vorgenommen
Das INPS hat mitgeteilt, dass es die Verfahren zum Widerruf des 14. Monatsgehalts und des „zusätzlichen Betrags“ von 154,94 Euro für diejenigen abgeschlossen hat, die ihre Steuererklärung oder das RED-Formular nicht bis zum Stichtag, dem 19. September 2025, eingereicht haben.
Wie die Rentnergewerkschaft des AGB/CGIL mitteilt, handelt es sich um Beträge, die in den Jahren 2021 und 2022 ausgezahlt wurden und die das Institut nun zurückfordert, da eine Überprüfung der Einkommenssituation der Begünstigten nicht möglich war.
Der Sekretär des LGR/SPI, Alfred Ebner, präzisiert, dass die Einbehaltungen ab der Rente im August 2026 beginnen und auf mehrere Monatsraten aufgeteilt werden, um die Belastung nicht auf eine Einmalzahlung zu konzentrieren. Das 14. Monatsgehalt muss in 24 Monatsraten zurückgezahlt werden, während der Zusatzbetrag in 12 Monatsraten einbehalten wird.
Das INPS hat den Betroffenen bereits ein Einschreiben zugesandt. Dieses gilt als offizielle Mitteilung über die Maßnahme und gibt genau an, welche Beträge zurückzuzahlen sind und wie die Raten aufgeteilt werden. „Wenn man das Schreiben erhält oder eine Kürzung der Rente bemerkt, ist es ratsam, die eigene Situation zu überprüfen. Dies ist auf der Website des INPS oder durch Kontaktaufnahme mit einem Patronat möglich“, fährt Ebner fort.
„Wir raten jedoch dazu, das Einschreiben nicht zu ignorieren, sondern die Sachlage umgehend zu überprüfen und festzustellen, ob die Einkommenserklärung tatsächlich fristgerecht eingereicht wurde oder ob es Aspekte gibt, die das INPS nicht berücksichtigt hat. In vielen Fällen ist es möglich, seine Ansprüche geltend zu machen. Wer Zweifel hat, kann sich an die Büros der Rentnergewerkschaft oder an das Patronat wenden, um kostenlose Unterstützung bei der Überprüfung der eigenen Situation zu erhalten“, schließt der Sekretär des LGR/SPI.



