Stillstand bei Vertragsverhandlungen für die Gebietskörperschaften: die Fachgewerkschaft Öffentlicher Dienst übt Kritik
Nach der Unterzeichnung des letzten Bereichsabkommens am 9. September 2025 kritisiert die Fachgewerkschaft Öffentlicher Dienst im AGB/CGIL einen anhaltenden Stillstand bei den Vertragsverhandlungen im Bereich der Gebietskörperschaften.
Trotz einer einheitlichen Gewerkschaftsplattform fehlen bislang konkrete Fortschritte. Die Fachgewerkschaft bemerkt einen besorgniserregenden Mangel an Rückmeldungen seitens der Arbeitgeberseite. Besonders betroffen sind das Verwaltungspersonal sowie Berufsgruppen, die weder von Zulagenerhöhungen noch von Arbeitszeitverkürzungen des letzten Bereichsabkommens profitiert haben.
Zu den zentralen Forderungen zählen die Anpassung der Zulagen, einschließlich der Erhöhung der Aufgabenzulagen sowie der Vergütungen für Überstunden und Bereitschaftsdienste, mehr Transparenz bei vertraglichen Regelungen und eine deutliche Beschleunigung der laufenden Verhandlungen, insbesondere bei Anreizsystemen.
Laut Fachgewerkschaft verlaufen die Gespräche mit dem Gemeindeverband schleppend und Vorschläge blieben bislang unbeantwortet. Der nächste Termin am 31. März wird als unzureichend bewertet.
Die Fachgewerkschaft Öffentlicher Dienst im AGB/CGIL fordert daher den sofortigen Beginn der Verhandlungen zur vorgelegten Plattform, die Einrichtung paralleler Verhandlungstische, um rasch konkrete Ergebnisse zu erzielen, einen verbindlichen Zeitplan sowie einen Dialog auf Augenhöhe.
Nur so könnten nachhaltige Verbesserungen für alle Beschäftigten erzielt werden, unterstreicht die Fachgewerkschaft.
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