Öffentliche Kinderhorte. Die Fachgewerkschaften Öffentlicher Dienst im Agb und UIL FPL sind sehr besorgt über die Vereinbarkeit der 36 Arbeitsstundenwoche des Personals mit der Aufrechterhaltung des Dienstes
Die Gewerkschaften Öffentlicher Dienst des Agb/Cgil und Uil Fpl äußern sich sehr besorgt, da das gemeinsam geforderte dringende Treffen mit der zuständigen Landesrätin Rosmarie Pamer, der Direktorin des Ressort Sozialer Zusammenhalt, Familie, Senioren, Genossenschaften und Ehrenamt, Michela Morandini, und der Familienagentur über die praktische Anwendung der 36 Arbeitsstundenwoche des Personals und die Sommerbetreuung in den öffentlichen Kinderhorten nur nach weiteren technischen Tischen und somit zu einem noch festzulegenden Termin einberufen werden wird.
In der Zwischenzeit werden beispielsweise in der Gemeinde Leifers die Dienste nur dank des guten Willens der Kinderbetreuerinnen weiterhin abgedeckt. Sie leisten Zusatzdienste, geben also kurzfristig ihre Bereitschaft zur Aufrechterhaltung des Dienstes, unter dem Versprechen auf eine schnelle Lösung. In Bozen hingegen hat man in den vom Betrieb Sozialdienste Bozen (BSB) betriebenen Kinderhorte die Zeit, die die Kinderbetreuerinnen und Kinderbetreuer für Projekte, Vorbereitung und Programmierung aufwenden, drastisch reduziert. Diese Lösung ist nach Ansicht der beiden Gewerkschaftsorganisationen nicht zielführend, da sie die Qualität der erbrachten Dienstleistung und die Anerkennung des Berufsbildes schwächt.
„Sicherlich ist es nicht einfach, die Öffnungszeiten der Kinderhorte, den Personalmangel und die Arbeitszeiten unter einen Hut zu bringen, aber es ist wichtig, sich so schnell wie möglich zu treffen und konkrete, anwendbare und nachhaltige Lösungen zu finden“, erklären Markus Cappello (ÖD/Agb) und Sabina Bonetalli (Uil Fpl).



